Satzung
Deutscher Braumeister- und Malzmeister-Bund
Landesgruppe Weser-Ems e.V.


§ 1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen "Deutscher Braumeister- und Malzmeister-Bund (Technisch-wissenschaftliche Vereinigung) Landesgruppe Weser-Ems e.V.". Der Sitz des Vereins ist Bremen. Der Verein ist beim Amtsgericht Bremen unter der Nr. 5688 eingetragen.

§ 2 Aufgaben und Ziele
Der Verein ist Landesgruppe und örtliche Vertretung des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bund (Technisch-wissenschaftliche Vereinigung) e.V. mit Sitz in Dortmund (nachfolgend auch DBMB oder "Bund" genannt). Dementsprechend sind seine Aufgaben und Ziele auf örtlicher Ebene:
1. Wahrung allgemeiner Berufsinteressen der Mitglieder.
2. Ausbildung und Förderung des beruflichen Nachwuchses.
3. Pflege des Meinungsaustausches und der Kollegialität.
4. Organisation von Veranstaltungen, die der Fortbildung und dem fachwissenschaftlichen Austausch dienen.
5. Enge Verbindung und Zusammenarbeit mit den Hoch- und Fachhochschulen, Fach- und Berufsschulen, Berufs- und Fachverbänden sowie Behörden.
6. Hilfe und Unterstützung in beruflichen Fragen.

§ 3 Mitgliedschaft
Mitglieder der Landesgruppe sind:
a) Ordentliche Mitglieder
b) Ehrenmitglieder
c) Fördernde Mitglieder.

§ 4
a) Ordentliche Mitglieder
Ordentliche Mitglieder können werden:
1) Absolventen der brau-, getränke- und lebensmitteltechnischen Studiengänge der Fachbereiche der Technischen Universitäten und Fachhochschulen. Absolventen anderer Bildungseinrichtungen mit gleichwertigem Prüfungsabschluß, sofern sie in der Brau-, Malz- und Getränkeindustrie tätig sind.
2) Absolventen von Brauerei-Fachschulen.
3) Weitere technische Führungskräfte der Brau-, Malz- und Getränke- industrie, die mindestens die Funktion eines Abteilungsleiters oder stellvertretenden Abteilungsleiters bekleiden.
4) Berufsschullehrer der Fachrichtung Brauer und Mälzer
Diese Regelung findet keine Anwendung auf am Tag der Inkraftsetzung dieser Satzung bestehende Mitgliedschaften.
Der Antrag auf ordentliche Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand der Landesgruppe einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand sowie das Präsidium des Bundes.
Mitglied in der Landesgruppe kann nur werden, wer zugleich Mitglied im Bund ist oder wird. Die Landesgruppe nimmt zugleich mit dem Aufnahmeantrag für die Landesgruppe den Antrag auf Aufnahme im Bund entgegen.
b) Ehrenmitglieder
Persönlichkeiten, die sich besondere Verdienste um die Landesgruppe erworben haben, können zu Ehrenmitgliedern und, soweit es sich um einen ehemaligen Landesgruppen-Vorsitzenden handelt, zum Ehrenvor- sitzenden ernannt werden. Der Vorschlag erfolgt durch den Vorstand nach Anhörung des Beirates. Die Ernennung wird durch die Hauptversammlung beschlossen.
c) Fördernde Mitglieder
Firmen, Verbände sowie Einzelpersonen können Fördermitglieder in der Landesgruppe werden. Die Fördermitgliedschaft kann beim Vorstand der Landesgruppe oder beim Bund beantragt werden

§ 5 Pflichten der Mitglieder
Die ordentlichen Mitglieder haben einen Jahresbeitrag an die Landesgruppe zu entrichten, der bis zum 31. Dezember des laufenden Jahres gezahlt sein muß (möglichst Abbuchungsverfahren). Die Höhe des Beitrages wird durch Beschluß der Hauptversammlung festgesetzt.
Fördernde Mitglieder zahlen einen Förderbeitrag. Der Beitrag entspricht mindestens der Summe aus Bundesbeitrag und Landesgruppenbeitrag.
Notwendige Umlagen zur Finanzierung von Veranstaltungen sind von den Teilnehmern zu tragen. Sie werden mit der Einladung bekanntgegeben.
Adressen- und Kontenänderungen sind der Geschäftsstelle des Bundes sowie dem Vorstand der Landesgruppe umgehend mitzuteilen.
Kosten durch Beitragsmahnungen sind voll zu erstatten.

§ 6 Rechte der Mitglieder
a) Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder haben
- Anrecht auf Teilnahme an den Veranstaltungen.
- Anspruch auf beratende Unterstützung durch die Organe des
Bundes in allen beruflichen Angelegenheiten, soweit diese
zum Aufgabengebiet des Verbandes gehören.
- das Recht der Antragstellung an den Vorstand.
- Stimmrecht in der Hauptversammlung.
b) Fördermitglieder
- haben das Recht auf Teilnahme an allen Veranstaltungen.
- haben kein Stimmrecht bei der Hauptversammlung.


§ 7 Verwendung der Einnahmen
Die Einnahmen der Landesgruppe sind für die satzungsgemäßen Aufgaben sowie den Erhalt des DBMB zu verwenden.

§ 8 Beendigung der Mitgliedschaft
Außer durch Tod erlischt die Mitgliedschaft
a) durch Austritt.
Der Austritt ist schriftlich zu erklären. Die Erklärung ist beim Vorstand der Landesgruppe einzureichen. Der Austritt ist nur zum 31. Dezember des laufenden Jahres möglich.
b) durch Ausschluß.
Ausschluß ist möglich, wenn das Mitglied
- der Verpflichtung zur Zahlung des Beitrages in zwei aufeinander- folgenden Jahren nicht nachgekommen ist.
- bei der Aufnahme wissentlich falsche Angaben gemacht hat.
- gegen das Ansehen des Vereins oder gegen wesentliche Verpflichtungen aus der Mitgliedschaft verstoßen hat.
- nicht mehr Mitglied im DBMB ist.
Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand nach Anhörung des Beirates. Dem Mitglied muß die Möglichkeit zur Rechtfertigung gegeben werden.

§ 9 Organe der Landesgruppe
Die Organe der Landesgruppe sind
- die Hauptversammlung
- der Vorstand
- der Beirat.
a) Der Vorstand setzt sich zusammen aus
- 1. Vorsitzenden
- 2. Vorsitzenden
- Schriftführer
- Schatzmeister.
b) Die Mitglieder des Vorstandes werden in einer Hauptversammlung durch einfache Stimmenmehrheit gewählt. Wahlvorschläge sind schriftlich einzureichen. Die Wahlen sind schriftlich und geheim durchzuführen. Die Amtszeit des Vorstandes gilt grundsätzlich bis zur nächsten Hauptversammlung.
c) Der Vorstand kann wiedergewählt werden.
d) Der Vorstand beruft zwei Kassenprüfer, die auf der Hauptversammlung durch einfache Mehrheit auf Zuruf oder mittels Wahlzettel bestätigt werden.

e) Der Schatzmeister verwaltet das Vermögen der Landesgruppe und erstattet auf der Hauptversammlung einen Kassenbericht. Der Schatzmeister und der 1. Vorsitzende haben jeder einzeln Kontovoll- macht. Über die Verbindung zu einem oder mehreren Kreditinstituten entscheidet der Vorstand.
f) Der Vorstand der Landesgruppe beruft einen Beirat aus dafür geeigneten Persönlichkeiten. Der Beirat soll mindestens 6, aber nicht mehr als 8 Mitglieder haben. Der Beirat soll den Vorstand beraten. Sofern ein Beiratsmitglied nicht ordentliches Mitglied des Bundes ist, besteht kein Stimmrecht in der Hauptversammlung.
g) Das Geschäftsjahr der Landesgruppe ist das Kalenderjahr.
h) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der erste oder zweite Vorsitzende, vertreten.

§ 10 Hauptversammlung
a) Die Hauptversammlung findet alle 2 Jahre statt. Die Einladung zur Hauptversammlung erfolgt durch den Vorstand mindestens 4 Wochen vorher durch einfachen Brief. Wenn Anträge der Mitglieder in der Hauptversammlung zur Abstimmung kommen sollen, müssen diese spätestens 14 Tage vor der Hauptversammlung dem Vorstand schriftlich eingereicht werden und vom Antragsteller bei der Hauptversammlung persönlich vertreten werden.
b) Eine außerordentliche Hauptversammlung kann vom Vorstand jederzeit schriftlich einberufen werden. Der Vorstand ist verpflichtet, eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen, wenn mindestens 20% der stimmberechtigten Mitglieder dieses schriftlich fordern.
c) Jede ordentliche Hauptversammlung und außerordentliche Hauptver- sammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig.
d) Die Hauptversammlungen sind zu protokollieren. Die Protokolle sind ordnungsgemäß zu erstellen und von einem Vorsitzenden sowie vom Schriftführer zu unterzeichnen.

§ 11 Beschlüsse der Hauptversammlung
Das Stimmrecht kann auf andere Mitglieder durch schriftliche Vollmacht übertragen werden.
Für die Beschlußfassung über Gegenstände der Hauptversammlung genügt eine einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Satzungs- änderungen, Auflösung der Landesgruppe sowie Ernennungen zur Ehrenmitgliedschaft können nur mit einer Mehrheit von mindestens 2/3 beschlossen werden.
Bei allen Beschlüssen und Abstimmungen werden Stimmenthaltungen nicht berücksichtigt.
Der Beschlußfassung der Hauptversammlung sind vorbehalten
a) Genehmigung des Berichtes durch die Kassenprüfer sowie des Kassenberichtes
b) Entlastung des Vorstandes;
c) die Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages;
d) die Wahl des Vorstandes;
e) die Änderung der Satzung;
f) die Auflösung der Landesgruppe;
g) Entscheidung über Anträge;
h) Ernennung zu Ehrenmitgliedern/Ehrenvorsitzenden
Hauptversammlungsbeschlüsse können in den gesetzlich zulässigen Fällen mit rückwirkender Kraft versehen werden.

§ 12 Auflösung
Bei einer Auflösung der Landesgruppe fällt das vorhandene Vermögen an den DBMB in Dortmund.

§ 13 Gesetzliche Einschränkungen
Der Vorstand ist ermächtigt, gesetzlich erforderliche Abänderungen der Satzung zu beschließen. Sie müssen den Mitgliedern als Satzungsnachtrag nachgereicht werden.